London 09.11.2020 – Tenbagger-Report.de – Laut Meinung von Rohstoffexperten befindet sich Silber am Anfang einer massiven Haussebewegung, die auf 12-Monatssicht Kursziele von mindestens 50 US-Dollar erwarten lassen. Längerfristig sind laut Citibank sogar Kurse von 100 US-Dollar pro Unze möglich. Joe Bidens Wahlsieg und sein geplante erneuerbare Energien Programm, sollte die industrielle Silbernachfrage anheizen. Sein Gelddruckprogramm dürfte vorausschauende Anleger zu Silberinvestitionen als Absicherung verleiten. Dem kanadischen Explorations- und Minenbetreiber MAX Resource (WKN: A2PT41 – ISIN: CA57772U3073 – Symbol: MXR | Börsen: Frankfurt und Toronto) dürften diese Silber-Prognosen gut in die Karten spielen.

Silber macht in den letzten Wochen wieder seinem Ruf alle Ehre: Ein wilder, volatiler Ritt auf der Kursliste zeigt manisch-depressive Stimmungsschwankungen mal nach dem Motto „Zu Tode tiefst betrübt“ und dann wieder „Himmelhoch jauchzend“. Nach der März-Depression rund um den Corona-Crash mit Kursen um 12 US-Dollar, legte Silber bis Anfang August fast eine Kurs-Verdreifachung mit Preisen knapp unter 30 US-Dollar hin. Nunmehr ist schon wieder die Luft raus und knapp 20 Prozent weniger Wert im Silber-Depot. Das „Gold des armen Mannes“ scheint nicht so recht mit der fulminanten Goldpreis-Rallye dieses Corona-Krisenjahres gleichziehen zu wollen.

Marktexperten sehen Silber wieder hell scheinen

Allerdings sehen Marktexperten und Rohstoff-Analysten das ganz anders und prognostizieren: Silber wird bald wieder hell scheinen. So war es gerade vor Tagen die US-amerikanische Investmentbank Citi, die einen 60-prozentigen Anstieg des Silberpreises in den nächsten 12 Monaten auf rund 40 US-Dollar voraussagte. Und damit nicht genug: Gute Argumente sprächen sogar für Silber-Preise um die 50. Möglich sei sogar das Vierfache und so sehen die Technischen Analysten der Citi Bank Silberpreise von 100 US-Dollar je Unze. Die Gründe sind bisher die alten:

  • wachsende Investoren-Nachfrage als billiger Einstieg in die von Gold dominierte Edelmetall-Welt und
  • flankiert mit der Aussicht auf sich erholenden Ökonomien in 2021 sowie
  • mit einer wieder stark anziehenden industriellen Nachfrage insbesondere aus China.

Denn „weit über 50% des Silberverbrauchs sind an die industrielle Nachfrage gekoppelt, gegenüber rund 10% der Gold-Nachfrage außerhalb der Schmuckindustrie“, so Citi. Die US-Großbank sieht Silber besser als Gold geeignet für eine Wette auf

  • einen starken Anstieg der Inflation,
  • eine Erholung der Produktionstätigkeit sowie
  • für positive Entwicklungen bei Covid-19-Impfstoffen.

Daher sei voraussichtlich „eine kleine Wiederholung des Bullenmarkts von 2009 bis 2011“ möglich, als sich Silber von Tiefs um die 11 US-Dollar auf über 49 US-Dollar empor bewegte.

Folgt jetzt ein achtjähriger Bullenmarkt?

Der Branchendienst Investinghaven.com geht jetzt auch davon aus, dass der 2019 bei Silber beendete 8-jährige Bärenmarkt nun von einem ebenso langen Bullenmarkt gefolgt wird. Zu ihrer langfristigen Silberprognose gehört: „Dies werden keine acht aufeinanderfolgenden Jahre mit zweistelligen oder sogar dreistelligen Anstiegen sein. Die Dinge werden langsam beginnen, um später zu beschleunigen.“

Heraeus: Bis 35 US-Dollar pro Unze für den Rest des Jahres

Vom Edelmetall-Hersteller Heraeus ist inzwischen auch Positives in Sachen Silberpreis-Entwicklung zu hören. Dessen Analysten meinen, dass „angesichts der noch ungewissen wirtschaftlichen Aussichten weitere Anreizmaßnahmen von Regierungen oder Zentralbanken das Interesse der Anleger an Silber wecken“ könnten. Die Silber-Prognose von Heraeus: „Der Preis wird voraussichtlich in einer Bandbreite von 22,5 US-Dollar und 35 US-Dollar pro Unze für den Rest des Jahres gehandelt.“

Nicht zuletzt wagte sich auch der frühere CEO von Goldman Sachs-CEO Lloyd Blankfein mit einer Silberpreis-Prognose in die Öffentlichkeit. Bezogen auf das aktuelle Umfeld für Gold und Silber meinte er im September: „Es ist so lange her, dass diese Metalle auf den Finanzmärkten als Wertspeicher eine Rolle gespielt haben“, so Blankfein. „Aber wenn es jemals eine Zeit geben würde, in der sie es tun würden, wäre es jetzt.“

Gold-Silber-Relationen: Silber reichlich „unterbewertet“

Zumeist argumentieren die Marktexperten und Rohstoff-Analysten jedoch mit der in ihren Augen eklatanten Unterbewertung von Silber gegenüber Gold. Das drückt sich zum Beispiel in diesem Vergleich aus, den Steve St. Angelo vom SRSrocco Report bei einem Preisniveau von 1.300 US-Dollar bei Gold sowie 20 US-Dollar je Silber-Unze anstellte: Demnach besitzt weltweit das gesamte Investmentgold einen Wert von 2,93 Billionen US-Dollar, dagegen wird der gesamte Investment-Silbermarkt auf einen Wert von 52 Mrd. US-Dollar beziffert. Dieses Verhältnis wäre also knapp 1:60 zugunsten von Gold. Aktuell ist die berühmte Gold-Silber-Ratio bei 79,45 (30.11.2020), also weitaus „ungünstiger“ für Silber. Liegt doch immerhin der langjährige Durchschnitt dieser Relation bei 60,7, ein Verhältnis von über 80 würde nach Expertensicht anzeigen, dass Silber „eher zu günstig“ ist. Wir erinnern uns: Im Krisenjahr 2011, als Silber nahe seiner Allzeithochs bullenstark notierte, lag das Verhältnis bei seinem absoluten Tiefpunkt von 31,5. Im März dieses Jahres (19.03.2020) beim Corona-Crash schoss die Gold-Silber-Ratio auf ein Rekord-Hoch von 123,2. Ein Wert, der überdeutlich einen viel zu niedrigen Silberpreis gegenüber Gold anzeigte. Seitdem hat sich diese Spitze auskorrigiert, jedoch liegt das Verhältnis immer noch an der Schwelle einer zu günstigen Bewertung für Silber rund um 80.

Besonders deutlich machen die Marktbeobachter von den „Silver Doctors“ die „Unterbewertung“ von Silber mit einem Vergleich des prozentualen Anstieg gegenüber Gold seit dem Januar 1970:

Nur zu deutlich wird daraus, dass Silber aktuell gegenüber dem Krisenjahr 2011 noch mehr als 50 Prozent Aufholpotenzial zu Gold hat und Preise über 50 US-Dollar demnach verhältnismäßig sind. Andererseits zeigt der langjährige Vergleich in der Preisentwicklung der letzten 50 Jahre, dass Silber bereits nach 40 Jahren im Krisenjahr 2011 um mehr als 50 Prozent Gold hinterherhinkte. In den letzten 10 Jahren ist Silber noch einmal deutlich gegenüber Gold auf fast ein Viertel (23,83%) des Preiszuwachses zurückgefallen. Würde der Silberpreis dies aufholen wollen, so müsste er bei unveränderten Goldpreisen auf nahezu 100 US-Dollar ansteigen.

Ross Beaty: „Silber wird Gold outperformen!“

Daher ist Ross Beaty, Edelmetall-Marktexperte und Gründer des Silber-Großproduzenten Pan American Silver, sehr optimistisch in punkto Silber. Während des Precious Metals Summit Beaver Creek Mitte September 2020 sieht er jetzt einen günstigen Einstiegszeitpunkt für Silber-Anleger: Immer dann, wenn die Märkte „sich in einer industriellen, depressiven Rezession befinden, die Industrieproduktion sinkt und Silber stark abgestraft“ wurde. Beaty: „In einem schrecklichen Markt für Industriemetalle kann Silber vor allem Performance bringen.“ Klare Prognose des ehemaligen Pan American Silver-Managers: „Silber wird Gold outperformen!“

MAX Resource sieht mit CESAR-Projekt nach letzten Proben riesiges Silber-Potenzial

MAX Resource: Überraschende Probenergebnisse mit hohen Silbergehalten

Gerade eben meldeten die im Nordosten Kolumbiens aktiven Kanadier beim zu 100 Prozent unternehmenseigenen Kupfer-Silber-Projekt CESAR äusserst erfreuliche Probenergebnisse mit hohen Silbergehalten. In der dort gelegenen Kupfer-Silber-Zone AM South 40 Kilometer südwestlich von AM North entlang desselben mineralisierten Trends erreichten jetzt einzelne Proben überraschend hohe Kupfer und Silbergehalte:    

  • 5,8 % Kupfer und 51 g/t Silber auf 25 m (#875507)
  • 5,2 % Kupfer und 58 g/t Silber auf 25 m (#875503)
  • 3,3 % Kupfer und 32 g/t Silber auf 25 m (#875504)

In der Zone AM South verläuft die gesamte Streichlänge der offenen Horizonte auf über 6,4 Kilometer und weist in Intervallen von 0,1 bis 25 Metern Höchstwerte von 6,8 Prozent Kupfer sowie 168 Gramm Silber pro Tonne auf. Laut MAX Resource deuten die Ergebnisse darauf hin, „dass diese Horizonte von beträchtlicher Größe sein könnten.“ 

CESAR-Projekt: Liegen hier Produktionsmengen von +40 Mio. Unzen verborgen

Das Projekt CESAR im Nordosten von Kolumbien erstreckt sich entlang eines 120 Kilometer langen, von Sedimenten umgebenen Kupfer-Silber-Gürtels. Das Unternehmen ist der Auffassung, dass sich die schichtgebundene Kupfer-Silber-Mineralisierung bei CESAR analog zu den europäischen Kupferschiefer-Lagerstätten verhält. Letztere lieferten im vergangenen Jahr 2019 rund 40 Millionen Unzen Silber, eine Produktionsmenge, die dem Doppelten der zweitgrößten Silbermine der Welt (lt. World Silver Survey 2020) entsprach. Somit könnte das Projekt CESAR vom Typ „Kupferschiefer“ in Kolumbien noch großes Potenzial für die Entdeckung und Produktion erheblicher Silbermengen bieten. Aber nicht nur für Anleger, auch für große Bergbauunternehmen auf der ganzen Welt könnten diese Potenziale zusammen mit neuem Preisauftrieb bei Silber interessant werden.

Investieren Sie ab heute in Aktien die Milliardäre kaufen

Bill Gates, Eric Sprott, Ray Dalio, Ross Beaty und Warren Buffett, der reichste „Opa“ auf dem Planeten, waren die ersten Milliardäre, die groß angelegt Silber kauften. Warren Buffett und andere tun es, also sollten Sie auch darüber nachdenken, Ihre Anlagen stark silberhaltig auszurichten.

Wenn Sie zeitnah über die neuesten Ideen informiert werden möchten, sollten Sie unseren Milliardärs-Aktien-Telegrammdienst abonnieren.

Tenbagger Telegramm Service – Sofort alle wichtigen Meldungen in Ihrem Postfach

* indicates required

Interessenkonflikt

Sämtliche Veröffentlichungen, also Berichte, Darstellungen, Mittelungen sowie Beiträge („Veröffentlichungen“), dienen ausschließlich der Information und stellen keine Handlungsempfehlung hinsichtlich des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren dar. Die Veröffentlichungen sind nicht mit einer professionellen Finanzanalyse gleichzusetzen, sondern geben lediglich die Meinung der Bullrich Media Ltd („Herausgeber“) bzw. der für diese tätigen Verfasser der Veröffentlichungen („Verfasser“) wieder.

Jedes Investment in die hier vorgestellten Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen, Derivate auf Wertpapiere etc. (zusammen: „Finanzinstrumente“) ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Kauf-/Verkaufsaufträge sollten zum eigenen Schutz stets limitiert werden.

Dies gilt insbesondere für die hier behandelten Werte aus dem Small- und Micro-Cap-Bereich, die sich ausschließlich für spekulative und risikobewusste Anleger eignen. Jeder Anleger handelt auf eigenes Risiko. Der Herausgeber und die für ihn tätigen Verfasser übernehmen keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder sonstige Qualität der Veröffentlichungen.

Hinweise gemäß § 34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland)

Für die Berichterstattung über das Unternehmen MAX Resource wurden Verfasser, Herausgeber und Vermittler entgeltlich entlohnt. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.

Herausgeber, Verfasser und Vermittler halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien und Warrants. Vermittler könnten höhere Kurse nutzen, um selbige zu verkaufen, hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.

Bitte den Haftungsausschluss & Interessenkonflikte beachten.

Comments

comments

Von Tenbagger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Werkzeugleiste springen