London, 22.09.2020 (tenbagger-report.de) NVIDIA erwirbt in einer Übernahme-Transaktion, den britischen Chiphersteller Arm für 40 Milliarden Dollar von Softbank und schafft damit die weltweit führende Computerfirma für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI).

Damit erzielt der Nvidia-Konzern, der bisher vor allem für leistungsstarke Grafikchips für den „Gaming“ Sektor stand, künftig mehr Einnahmen durch Künstliche Intelligenz (KI), wie sie in Rechenzentren und in Autos verbaut werden. Diese Transformation ist noch nicht vollends in den Kursen eingepreist.

Ein Tenbagger par excellence

Um überhaupt kommnde Tenbagger-Aktien zu identifizieren, müssen Sie sich als Anleger wie selbstverständlich, mit den bisherigen Tenbaggern befassen und ihre Erfolgsmerkmale studieren.

Während Nvidia sein erstes Vermögen mit Grafikkarten für PC-Spiele machte, fand das Unternehmen schließlich einen Weg, die Vorteile der GPU-Technologie für Hochleistungsberechnungen und KI zu nutzen und ebnete damit den Weg für den Eintritt in den Markt für Rechenzentren. Diese Wette beginnt sich nun immer mehr auszuzahlen, da die Einnahmen des Unternehmens aus dem Rechenzentrum zum ersten Mal in seiner Geschichte Anfang dieses Jahres die Verkäufe von Spielprodukten überstiegen.

Doch wie Nvidia mit seinem neuen Deal zur Übernahme von Arm und der 7 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Mellanox Technologies, die im April abgeschlossen wurde, gezeigt hat, gehen die Ambitionen des Unternehmens weit über GPUs hinaus, wenn es darum geht, das „weltweit führende Computerunternehmen“ zu werden, wie CEO Jensen Huang sagte.

Der Siegeszug von NVIDIA beruht auf seinen GPUs

GPUs können Tausende von Berechnungen parallel auf einmal ausführen, was die Erstellung dieser filmähnlichen Grafiken erleichtert. Das unterscheidet sie von der Funktionsweise herkömmlicher Chips, die eine Berechnung nach der anderen durchführen, also sequentiell.

Um 2006 entdeckten Forscher in Stanford, dass die „Parallelverarbeitungs“-Fähigkeiten von GPUs perfekt für die KI-Lernfähigkeit geeignet sind.

Das Google Brain Projekt kostete 5 Milliarden US-Dollar

Diese Maschine brachte sich selbst das Erkennen von Katzen und Menschen bei, indem sie YouTube-Videos anschauten. Sie wurde von einem von Googles riesigen Datenzentren betrieben und lief auf 2.000 herkömmlichen Computerchips. Tatsächlich kostete das „Brain Projekt“ eine stolze Summe von 5 Milliarden US-Dollar.

Die Forscher in Stanford bauten dann stattdessen die gleiche Maschine mit GPUs. Und sehen Sie sich das an: Ein Dutzend GPUs lieferten die gleiche Datenverarbeitungsleistung wie 2.000 herkömmliche Chips. Das senkte die Kosten von 5 Milliarden Dollar auf 33.000 Dollar!

NVDIA ist das Zentrum im KI-Sektor

Das stärkste, größte und erste Unternehmen, das Sie betrachten sollten, wenn es um das boomende KI-Geschäft geht, ist NVIDIA (NVDA).

NVIDIA hat bereits in den 1990er Jahren Grafikprozessoren erfunden. Es ist allein verantwortlich für die realistischen Videospielgrafiken, die wir heute haben. Und dann entdeckten wir, dass diese Spielchips perfekt für das Training neuronaler Netzwerke geeignet sind.

Die Geschichte begann mit Alex Krizhevskys Durchbruch in der Computervision. Er war der erste Mensch, der eine Maschine baute, die besser „sehen“ konnte als ein Mensch.

Während Unternehmen wie Google traditionelle Chips verwendeten, um ihre Sehsysteme zu trainieren, lief „AlexNet“ auf zwei NVIDIA-GPUs.

NVIDIA stolperte zufällig über KI, erkannte aber schon früh, dass dies eine riesige Chance war. Bald darauf begann NVIDIA mit dem Bau von Chips, die speziell für das maschinelle Lernen optimiert waren.

In seinem jüngsten Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen sagte der CEO von NVIDIA, Jensen Huang:

In den letzten drei Jahren ist die benötigte Rechenleistung [für] KI um einen Faktor zwischen 1.000x-3.000x gestiegen.

Zum Beispiel brauchten die ersten 2 GPUs fünf Tage, um AlexNet im Jahr 2012 zu trainieren.

Um das neue KI-Modell namens GPT-3 zu beherrschen brauchte es dagegen 1.000 GPUs, die über einen Zeitraum von sechs Tagen trainiert wurden. Jeder dieser Chips war 20x schneller als die ursprünglich vor acht Jahren für AlexNet eingesetzten GPUs!

Tatsächlich ist der Rechenbedarf von neuronalen Netzwerken seit AlexNet um das 500.000-fache gestiegen!

Sie können also darauf wetten, dass die KI-Branche in den kommenden Jahren unzählige NVIDIA-Chips im Wert von Milliarden von US-Dollar kaufen werden.

Der nächste Billionen-Deal

NVIDIA gehörte in den letzten zehn Jahren mit einem Anstieg von über 6.000% zu den weltweit erfolgreichsten Aktien.

Nach diesem monströsen Anstieg fragen Sie sich vielleicht: Warum sollte ich diese Aktie heute kaufen?

Ja, NVIDIA war extrem erfolgreich und weist aktuell eine Marktkapitalisierung von 300 Milliarden US-Dollar auf.

Vieles deutet aber daraufhin, dass sich der globale Marktführer für KI auf dem Weg in den Club der Billionäre befindet, dem bereits Weltkonzerne wie Apple, Amazon, Microsoft oder Alphabet (Google) angehören.

Letzten Monat hat NVIDIA zum ersten Mal überhaupt die Führungsposition als Titel des „wertvollsten US-Chip-Herstellers “ übernommen, die bis dahin Intel gehörte.

Der Beginn einer neuen Ära

Denken Sie daran, dass NVIDIA als Entwickler von Grafikprozessoren für „Videospiele“ angefangen hat. Und bis vor kurzem war der Verkauf von Grafikchips für die „Gaming-Branche“ das wichtigste Geschäftsbereich.

Doch seit dem letzten Quartal wurde eine Transformation erreicht. Der Verkauf von KI-bezogenen Rechenzentren machte erstmals in der Geschichte den Löwenanteil der Umsätze aus.

Die Einnahmen aus Rechenzentren stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 167% auf einen Rekordumsatz von 1,75 Milliarden US-Dollar. Für die Verkäufe von KI-Chips geht es nur nach oben.

Das aufregend Geschäft mit der KI befindet sich noch immer am Beginn einer Wachstumsphase.

Experten erwarten, dass die KI-bezogenen Umsätze von NVIDIA in den nächsten fünf Jahren 17 Milliarden Dollar übersteigen könnten. Perspektivisch gesehen liegt das 50% über den gesamten heutigen Einnahmen von NVIDA, die selbstverständlich nicht wegbrechen werden.

Ich weiß, dass es sehr weh tut, eine Aktie wie NVIDIA auf einem Allzeithoch zu kaufen.

Doch die Fakten sprechen eine klare Sprache und charttechnisch gibt es nichts besseres für eine Aktie, als wenn sie permanent neue Allzeithochs erreicht.

Nehmen Sie eine beliebige großartige Aktie – wie Apple, Amazon, Netflix, Microsoft oder Google – und Sie werden feststellen, dass ein Allzeithoch nur der Vorläufer für das nächste Allzeithoch ist.

Natürlich kann die Aktie wie Anfang 2018 oder im Frühjahr passierte kurzzeitig einbrechen, darum sollten Sie einen Großteil Ihrer Investitionssumme noch zurückhalten und auf einmalige Einstiegschancen warten, die einmal jährlich etwa möglich sind. Sie sollten aber nicht unendlich viel Zeit verlieren bei der Suche nach dem besten Einstiegskurs, sondern erstmal mit einer kleinen Position kaufen und dann auf eine gute Nachkaufgelegenheit warten.

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Fazit

Die Zukunft könnte für NVIDIA nicht besser aussehen. So lange der Supertrend KI auf Grundlage der GPUs intakt bleibt, gehört die Aktie einfach in jedes Technologie-Depot.

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Von Tenbagger

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