London 30.09.2020 – Tenbagger-Report.de – Der Silberstandard hielt viele Jahrhunderte und reichte von den USA, über China, bis nach Indien und Großbritannien. Zahlreiche Länder hatten ihn übernommen. Der Coinage Act von 1792, mit dem die US-Münzanstalt gegründet wurde, definierte zunächst den US-Dollar im Verhältnis zum Silber. Der Goldstandard wurde erst viel später begründet.

Silbermünzen waren demnach lange Zeit die geläufige Währung und Warenkäufe mit Gold waren selten, weil es als Vermögensspeicher diente.

Kommt mit dem Kollaps der Papiergeldwährungen der Silberstandard zurück?

Die weltweiten Notenbanken werfen mit Geld um sich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Währungssystem an seine Grenzen gerät und aus den Fugen bricht. Bei internationalen Transaktionen zwischen den Kontinenten, trauen sich die Marktteilnehmer kaum noch über den Weg. Werten die Währungen erst einmal gegenseitig ab, geht das letzte Vertrauen in das Papiergeld im Inland ebenfalls verloren.

Vom „endgültigen globalen Fiat-Währungskollaps“ sprechen einige Experten bereits. Denn ein Abwertungswettlauf hat bereits begonnen.

Ingrid Heinritzi (Stock-World.de)

Der Silberpreis hat sich zuletzt deutlich von den Hochs abgeschwächt. Für Käufer, die eine Alternative zum Gold suchen, bietet der Silbermarkt jetzt wieder eine phantastische Gelegenheit.

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Drei Milliardäre lieben Silber

Drei kanadische Milliardäre lieben Silber und haben beträchtliche Summen in Silber investiert. Eric Sprott, ist der bekannteste Silber-Investor, der auch Hunderte Millionen in Silberaktien und dort vor allem in die aussichtsreiche Kategorie der Explorer investiert.

Frank Giustra, der enge Freund von Bill Clinton und Prinz Harry, hat sich kürzlich in einem Interview sehr optimistisch zu Silber geäußert. Er schöpft seinen Optimismus daraus, dass die meisten Silberanleger eine eingeschworene Gruppe von Anlegern seien, die noch immer das Schreckensjahr 1853 verfluchen an dem die USA den Anteil des Silbers in ihren Silbermünzen reduzierten.

Ross Beaty eine Legende im Rohstoff-Sektor und erfolgreicher Unternehmer, Gründer von Pan American Silver, ist ebenso extrem bullisch für Silber.

Es wird immer wieder davon gesprochen, dass Silber ein Industriemetall ist, das wegen seiner elektrischen Leitfähigkeit sehr häufig als günstige Alternative zum Gold in der Elektroindustrie verwendet wird. Doch einen Punkt übersehen Anleger häufig:

Wenn Silber als monetäres Metall gesehen wird und mit Gold steigt, müssen Industrieabnehmer zu jedem Preis kaufen.

Alle Märkte schwanken zwischen Gier und Angst

Sind Sie ängstlich, oder gierig?

Das ist die Frage, die sich vile Silberanleger jetzt stellen.

Viele Neueinsteiger im Silber, wie die Robin Hood App Käufer sind nach einem starken Sommer-Hausse in Panik geraten und haben ihre Positionen aufgelöst, während erfahrene Investoren nach diesen Rückschlägen vermehrt kaufen.

Silber hat kürzlich seit seinem Höchststand Anfang August, bei fast 30 US-Dollar, um fast 8 US-Dollar oder 30% korrigiert. Der Rückgang auf 22 US$ entspricht noch immer weniger als der Hälfte seines Allzeithochs.

Demnach müsste Silber noch bis 175 US$ steigen, nur um seinen inflationsbereinigten Höchststand von 49 US$ aus dem Jahr 1980 wieder zu erreichen.

Ich glaube, die Korrektur von Silber ist noch nicht ganz vorbei, aber sie nähert sich einem Ende.

Indikator sagt signifikant höhere Silberpreise voraus

Das Gold-Silber-Verhältnis ist ein hervorragender längerfristiger Indikator für den Wert von Silber im Verhältnis zu Gold, und man sollte nach Anzeichen dafür suchen, was dem Metall noch bevorstehen könnte.

Wenn man mehrere Jahrzehnte zurückblickt, passierte es jedes Mal, dass sich die Tendenz umkehrte, wenn das Verhältnis rund 80 erreichte. Von diesem Moment an schneidet Silber typischerweise besser ab als Gold. Das Verhältnis fällt dann typischerweise wieder in Richtung 50. Das bedeutet eine Unze Gold für einen Preis um 2.000 US-Dollar entspräche einer Unze Silber bei 40 US-Dollar.

Im vergangenen März erreichten wir beim Gold-Silber-Preisverhältnis ein Allzeithoch von 126. Das Verhältnis erfuhr seither eine rasche mittlere Umkehr und fiel rasch auf 70, bevor es kürzlich wieder auf über 80 stieg. Ich glaube, dass noch viel mehr auf uns zukommt und dass das Verhältnis nach Abschluss dieser Korrekturphase weiter sinken wird.

Die längerfristige Perspektive bedeutet steigende Silberpreise

In einem kürzlich erschienenen Bericht sagte Mike McGlone von Bloomberg Intelligence, dass seiner Ansicht nach die siebenjährige Pechsträhne des Silbers wahrscheinlich vorbei sei, was darauf hindeutet, dass der Wiederanstieg des Metalls über die 30 US-Dollar-Marke nur eine Frage der Zeit sei.

„Die Handelsspanne des Silbers im Jahr 2020 von etwa 12-30 US$ je Unze könnte den Tiefstkurs für immer markieren, während der Höchstkurs unserer Meinung nach irgendwann durchbrochen werden sollte“

Mike McGlone Bloomberg Analyst

McGlone fügte hinzu, dass der Silbermarkt kürzlich bei seinem anfänglichen Vorstoß über 30 US$ je Unze überdehnt war, und er sieht die Preise erst einmal in einer Spanne zwischen 20 und 25 US-Dollar je Unze handeln.

Kaufkurse zu Weihnachten?

Zum aktuellen Zeitpunkt könnte Silber eine kurze Erholungsphase erfahren und vielleicht bis zur 26 US-Dollarmarke steigen, wo in etwa die gleitende 50-Tage-Durchschnittslinie liegt, aber es würde mich nicht überraschen, wenn wir danach nochmal eine Umkehr und nochmals im Dezember günstige Kurse um 20-23 US-Dollar erleben.

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Von Tenbagger

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